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Victron Energy Orion 24/12-25A – nicht isolierter DC-DC-Spannungswandler mit einstellbarem Ausgang
Einstellbare 12-V-Versorgung
Der Orion 24/12-25A verarbeitet 18 bis 35 V Eingangsspannung und stellt eine einstellbare Versorgung für geeignete 12-V-Geräte bereit. Die Werkseinstellung beträgt 13,2 V.
Über ein Potentiometer lässt sich der Ausgang zwischen 10 und 15 V einstellen. Nach Herstelleranleitung wird die Einstellung unter einer kleinen Last vorgenommen, da die unbelastete Ausgangsspannung etwas höher ausfallen kann. Dadurch lässt sich der gewünschte Betriebspunkt unter realistischeren Bedingungen festlegen.
25 A Dauerstrom und lüfterloser Betrieb
Der Wandler liefert 25 A Dauerstrom. Zusätzlich nennt das Datenblatt maximal 35 A, ohne eine Zeitdauer anzugeben. Dieser Wert sollte deshalb nicht als definierte, länger nutzbare Überlastreserve eingeplant werden.
Die Kühlung erfolgt ohne Lüfter. Das vermeidet Lüftergeräusche, setzt aber eine ausreichende Wärmeabgabe an die Umgebung voraus. Oberhalb von 40 °C reduziert sich die zulässige Leistung um 3 % je Grad.
Fernsteuerung über einen kleinen Steuerkontakt
Mit Remote Ein/Aus kann der Wandler durch einen externen Schalter oder ein geeignetes Freigabesignal geschaltet werden. Der Steuerstrom beträgt laut Anleitung weniger als 100 mA.
Eine entsprechende Ansteuerung kann beispielsweise die Versorgung an einen gewünschten Betriebszustand koppeln. Es handelt sich dabei um eine externe Freigabe; eine automatische Motorabschaltungserkennung wie bei einem Orion-Tr Smart ist nicht Bestandteil dieses Modells.
Gemeinsame Masse und Anschluss
Die Minusanschlüsse sind intern verbunden. Das Gerät eignet sich damit für Anlagen mit gemeinsamem Minuspotential.
Der Anschluss erfolgt über 6,3-mm-Flachsteckkontakte. Zuerst wird die Minusversorgung hergestellt; anschließend werden die übrigen Leitungen angeschlossen. Victron weist darauf hin, dass eine fehlerhafte Minusverbindung eine Überspannung am Ausgang verursachen kann.
Pufferladung und Parallelbetrieb
Victron erlaubt für diese einstellbare Ausführung die Pufferladung einer geeigneten Batterie. Voraussetzung ist eine auf die Batterie abgestimmte Konstantspannung.
Eine automatische Umschaltung zwischen Hauptladung, Absorption und Erhaltungsladung findet nicht statt. Für einen vollständigen, batterieangepassten Ladeablauf ist ein entsprechendes DC-DC-Ladegerät vorzuziehen.
Zur Erhöhung des Ausgangsstroms können nach Herstellerangabe bis zu fünf geeignete Einheiten parallel betrieben werden. Einstellung, Verkabelung und Absicherung müssen dafür aufeinander abgestimmt sein.
Produkttyp DC-DC-Spannungswandler
Eingangsspannungsbereich 18–35 V DC
Unterspannungsabschaltung 14 V
Wiedereinschaltung nach Unterspannung 18 V
Ausgangsspannung 10–15 V DC, einstellbar
Werkseinstellung 13,2 V
Dauerausgangsstrom 25 A
Maximaler Ausgangsstrom laut Datenblatt 35 A; keine Zeitdauer angegeben
Wirkungsgrad 96 %
Leerlaufstrom < 15 mA
Galvanische Trennung Nein
Fernsteuerung Remote Ein/Aus
Kühlung Ohne Lüfter
Pufferladung einer Batterie Laut Hersteller bei geeigneter Ausgangseinstellung möglich
Parallelbetrieb Bis zu fünf geeignete Einheiten
Betriebstemperatur −20 bis +55 °C
Leistungsreduzierung Oberhalb 40 °C um 3 % je °C
Leistungsanschlüsse 6,3-mm-Flachsteckkontakte
Abmessungen H × B × T 65 × 88 × 160 mm
Gewicht 0,70 kg
Für eine einstellbare Versorgung mit Fernfreigabe
Das Modell eignet sich, wenn ein 12-V-Verbraucherkreis eine gezielt einstellbare Spannung benötigt und mit dem Minuspotential der 24-V-Anlage verbunden sein darf.
Die lüfterlose Bauweise ist für geräuschsensible Einbauorte interessant. Ein trockener und belüfteter Montageplatz bleibt erforderlich. Für feuchtebelastete Bereiche ist eine entsprechend geschützte Geräteausführung geeigneter.
Konstantspannung und geregelte Batterieladung unterscheiden
Für eine vom Batteriehersteller zugelassene Pufferladung kann der einstellbare Ausgang verwendet werden. Dabei müssen Spannung, zulässiger Strom und Betriebsdauer zur Batterie passen.
Soll eine regelmäßig entladene Verbraucherbank automatisch vollständig geladen werden, ist ein Ladegerät mit passender Kennlinie zweckmäßiger. Für die Ladegeräteauswahl empfehlen wir als Orientierung etwa 10–20 % der Batteriekapazität als Ladestrom; Batterie- und BMS-Grenzen bleiben maßgeblich.
Anschlussqualität und Erweiterung planen
Bei 25 A Ausgangsstrom sind geeignete Crimpverbindungen und ausreichend dimensionierte Leitungen wichtig. Die beiliegenden Flachsteckhülsen ersetzen keine passende Absicherung oder Leitungsberechnung.
Ein Parallelbetrieb kann die Versorgung erweitern, setzt jedoch eine abgestimmte Installation voraus. Für eine neue Anlage sollte geprüft werden, ob ein einzelner leistungsstärkerer Wandler die einfachere Lösung ist.
- Victron Energy Orion 24/12-25A
- Vier isolierte 6,3-mm-Flachsteckhülsen zum Crimpen
Hersteller Informationen
VICTRON ENERGY
Victron Energy B.V.
De Paal 35
1351 JG Almere
Niederlande
E-mail: sales@victronenergy.com
http://www.victronenergy.de