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Victron Energy Buck-Boost DC/DC Converter 50A – programmierbarer Ladewandler für 12- und 24-V-Systeme
Kontrollierte Ladung an geregelten Lichtmaschinen
Der Buck-Boost 50A kann eine zusätzliche Batterie auch dann mit der eingestellten Spannung versorgen, wenn die Lichtmaschinenspannung schwankt. Innerhalb der Betriebsgrenzen darf die Eingangsspannung über oder unter der Ausgangsspannung liegen.
Ein- und Ausgang unterstützen jeweils 10 bis 30 V. Die gewählte Konfiguration richtet sich nach Starteranlage, Verbraucherbank und verfügbarer Quellenleistung.
Eingangs- und Ladestrom begrenzen
Die einstellbare Eingangsstromgrenze ermöglicht eine Anpassung an die Belastbarkeit der Quelle. Die Ausgangsstromgrenze wird auf die Batterie und die gewünschte Ladeleistung abgestimmt.
Der maximal verfügbare Strom hängt zusätzlich von Spannungsverhältnis und Temperatur ab. Die Bezeichnung 50A gilt nicht unverändert für sämtliche Spannungskombinationen.
Das Gerät arbeitet mit einer vorgegebenen Ladespannung. Eine adaptive mehrstufige Ladekennlinie wie bei einem Orion-Tr Smart ist in den zugrunde liegenden Unterlagen nicht beschrieben.
Automatische oder externe Freigabe
Die integrierte Motorlauferkennung kann den Wandler nach einer einstellbaren Verzögerung aktivieren. Alternativ steht ein programmierbarer Eingang für ein geeignetes Freigabesignal zur Verfügung.
Damit lässt sich der Ladebetrieb an die Fahrzeuganlage anpassen. Unterspannungsgrenzen und Verzögerungen müssen so gewählt werden, dass die Starterversorgung und die verfügbare Lichtmaschinenleistung berücksichtigt werden.
TSConfig und Sensoranbindung
Die Konfiguration erfolgt über USB mit der Windows-Software TSConfig. Darüber können Betriebsparameter eingestellt und aktuelle Betriebswerte betrachtet werden.
Die 50-A-Ausführung besitzt einen CAN-Anschluss, den das Handbuch für die Kommunikation mit einem CAN-Bus-Temperatursensor beschreibt. Daraus ergibt sich keine pauschale Kompatibilität mit Fahrzeug-CAN-Systemen oder VE.Can-Geräten. Die gewünschte Sensor- oder Steuerungsanbindung muss ausdrücklich passen.
Anschluss und Temperaturbegrenzung
Die Leistungsleitungen werden über M8-Anschlüsse verbunden. Ein- und Ausgang verwenden eine gemeinsame Masse; das Gerät ist nicht galvanisch isoliert.
Die GND-Verbindung wird vor den positiven Anschlüssen hergestellt. Ein Verpolungsschutz ist nicht vorhanden. Bei Annäherung an die konfigurierte Temperaturgrenze begrenzt der Wandler den Strom. Der Montageplatz muss trocken, geschützt und ausreichend belüftet sein.
Produkttyp Programmierbarer DC-DC-Ladewandler
Eingangsspannungsbereich 10–30 V DC
Ausgangsspannungsbereich 10–30 V DC
Maximaler Ladestrom bei 12 V 50 A
Maximaler Ladestrom bei 24 V 25 A
Standardwert für 12-V-auf-24-V-Betrieb laut Handbuch 20 A
Technische Unterspannungsgrenze 10 V
Strombegrenzung Eingangs- und Ausgangsstrom einstellbar
Regelprinzip Buck-Boost; Spannungsanhebung und Spannungsabsenkung
Motorlauferkennung Integriert, konfigurierbar
Alternative Freigabe Programmierbarer Steuereingang
Konfiguration und Überwachung Windows-Software TSConfig über USB
CAN-Anschluss Vorhanden; Sensoranbindung gemäß Handbuch
Galvanische Trennung Nein; gemeinsamer GND-Anschluss
Stromaufnahme im Energiesparmodus 7 mA bei abgeschaltetem Wandler und ausgeschalteten LEDs
Betriebstemperatur −25 bis +60 °C
Temperaturschutz Strombegrenzung beziehungsweise Abschaltung bei erreichter Temperaturgrenze
Leistungsanschlüsse M8
Verpolungsschutz Nicht vorhanden
Abmessungen L × B × H laut Datenblatt 213 × 120 × 30 mm
Gewicht 1,4 kg
Für höhere Ladeleistung mit begrenzter Quellenbelastung
Das Modell eignet sich, wenn eine größere Zusatzbatterie geladen werden soll und die Belastung der Lichtmaschine gezielt begrenzt werden muss.
Als unsere Orientierung empfehlen wir etwa 10–20 % der Batteriekapazität als Ladestrom. Bei einer 250-Ah-Bank entspricht dies beispielsweise 25–50 A. Batterie, BMS und freie Lichtmaschinenleistung bestimmen den tatsächlich zulässigen Wert.
Spannungskombination berücksichtigen
Bei 24-V-Ausgang nennt Victron maximal 25 A. Für die Standardkonfiguration von 12 auf 24 V führt das Handbuch 20 A auf. Die Auswahl darf deshalb nicht allein anhand der Modellbezeichnung erfolgen.
Bei Spannungsanhebung steigt die Belastung der Eingangsseite relativ zum Ausgangsstrom. Leitungen und Sicherungen sind entsprechend der jeweiligen Ein- und Ausgangsspannung zu dimensionieren.
Batterieprofil und BMS-Freigabe planen
Die eingestellte Ladespannung muss zur Batterie passen. Für Lithiumsysteme sind eine geeignete BMS-Freigabe und erforderliche Temperaturgrenzen sicherzustellen.
Wenn ein automatischer Ladeablauf mit mehreren Phasen oder eine Bedienung über Bluetooth gewünscht ist, sollte eine entsprechend ausgestattete Ladegerätefamilie gewählt werden. Der Buck-Boost 50A wird über TSConfig und USB eingerichtet.
Zubehör separat auswählen
Für die Installation werden geeignete Leitungen, M8-Kabelschuhe und Sicherungen benötigt. Ein USB-A-auf-USB-B-Kabel ist für die Konfiguration einzuplanen.
Ein optionaler Temperatursensor muss zur beschriebenen Schnittstelle passen. Der CAN-Anschluss ist kein allgemeiner Ersatz für eine bestätigte Systemkompatibilität.
Hersteller Informationen
VICTRON ENERGY
Victron Energy B.V.
De Paal 35
1351 JG Almere
Niederlande
E-mail: sales@victronenergy.com
http://www.victronenergy.de