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Victron Energy Buck-Boost DC/DC Converter 25A – programmierbarer Ladewandler für 12- und 24-V-Systeme
Ladung bei schwankender Lichtmaschinenspannung
Der Buck-Boost 25A eignet sich für Fahrzeuge, deren Lichtmaschine keine durchgehend passende Spannung zum Laden einer zusätzlichen Batterie bereitstellt. Die Ausgangsspannung wird innerhalb der Gerätegrenzen unabhängig davon geregelt, ob die Eingangsspannung darüber oder darunter liegt.
Ein- und Ausgang unterstützen jeweils 10 bis 30 V. Damit sind Anwendungen innerhalb gleicher Spannungsebenen und zwischen 12- und 24-V-Systemen möglich.
Einstellbare Spannung und Strombegrenzung
Der Wandler lädt mit einer vorgegebenen Ausgangsspannung. Eingangs- und Ausgangsstrom können begrenzt werden, um die Belastung der Quelle und der Batterie an die Anlage anzupassen.
Die eingestellte Ladespannung muss zur Verbraucherbank passen. Eine adaptive mehrstufige Ladekennlinie wie bei einem Orion-Tr Smart ist in den zugrunde liegenden Unterlagen nicht beschrieben. Der Buck-Boost ist daher als programmierbarer Ladewandler mit Spannungs- und Stromregelung einzuordnen.
Motorlauferkennung und Steuereingang
Die integrierte Motorlauferkennung kann den Betrieb mit einer einstellbaren Einschaltverzögerung freigeben. Alternativ ist eine Aktivierung über den programmierbaren Eingang möglich, beispielsweise mit einem geeigneten D+- oder Zündungssignal.
Die Unterspannungsparameter müssen zur Starteranlage passen. Die technische Grenze von 10 V ist nicht als allgemeine Empfehlung für den Entladeschutz zu verstehen.
Programmierung mit TSConfig
Über USB und die Windows-Anwendung TSConfig werden Betriebsparameter eingestellt. Die Software bietet außerdem eine Anzeige des aktuellen Betriebs.
Für die Verbindung wird ein geeignetes USB-Kabel mit Typ-A- und Typ-B-Stecker benötigt. Die 25-A-Ausführung besitzt keinen CAN-Bus-Anschluss. Bluetooth und eine Konfiguration über VictronConnect gehören nicht zu diesem Bedienkonzept.
Anschluss und Temperaturüberwachung
Die Leistungsanschlüsse sind als M8-Verbindungen ausgeführt. Ein- und Ausgang verwenden einen gemeinsamen GND-Anschluss; eine galvanische Trennung ist nicht vorhanden.
Die Masseverbindung wird vor den positiven Leitungen hergestellt. Der Hersteller weist darauf hin, dass kein Verpolungsschutz vorhanden ist. Bei Annäherung an die eingestellte Temperaturgrenze wird der Ladestrom begrenzt. Der Einbau erfolgt trocken, geschützt und belüftet.
Produkttyp Programmierbarer DC-DC-Ladewandler
Eingangsspannungsbereich 10–30 V DC
Ausgangsspannungsbereich 10–30 V DC
Maximaler Ladestrom bei 12 V laut Datenblatt 25 A
Maximaler Ladestrom bei 24 V laut Datenblatt 15 A
Standardwert für 12-V-auf-24-V-Betrieb laut Handbuch 10 A
Technische Unterspannungsgrenze 10 V
Strombegrenzung Eingangs- und Ausgangsstrom einstellbar
Regelprinzip Buck-Boost; Spannungsanhebung und Spannungsabsenkung
Motorlauferkennung Integriert, mit programmierbaren Parametern
Alternative Freigabe Programmierbarer Steuereingang
Konfiguration und Überwachung Windows-Software TSConfig über USB
CAN-Bus-Anschluss Nicht vorhanden
Galvanische Trennung Nein; gemeinsamer GND-Anschluss
Stromaufnahme im Energiesparmodus 7 mA bei abgeschaltetem Wandler und ausgeschalteten LEDs
Betriebstemperatur −25 bis +60 °C
Temperaturschutz Strombegrenzung beziehungsweise Abschaltung bei erreichter Temperaturgrenze
Leistungsanschlüsse M8
Verpolungsschutz Nicht vorhanden
Abmessungen L × B × H laut Datenblatt 165 × 120 × 30 mm
Gewicht 0,6 kg
Spannungsvariante und Ladestrom gemeinsam auswählen
Die 25-A-Bezeichnung bezieht sich auf den maximalen Ladestrom bei 12 V. Für 24-V-Anwendungen nennt das Datenblatt 15 A; für die Standardkonfiguration von 12 auf 24 V führt das Handbuch 10 A auf. Die tatsächlich mögliche Leistung hängt zusätzlich von Eingangsstrombegrenzung, Versorgungsspannung und Temperatur ab.
Als unsere Orientierung empfehlen wir etwa 10–20 % der Batteriekapazität als Ladestrom. Batterie- und BMS-Grenzen sowie die freie Lichtmaschinenleistung haben Vorrang.
Für gezielt konfigurierte Ladeanlagen
Das Gerät ist passend, wenn eine definierte Ladespannung mit kontrollierter Stromaufnahme benötigt wird. Spannung, Freigabe und Betriebsdauer müssen zur Verbraucherbank passen.
Für eine automatische mehrstufige Ladeführung ist ein entsprechend ausgestattetes Ladegerät die geeignetere Wahl. Bei Lithiumbatterien müssen BMS-Ladefreigabe und erforderliche Temperatursperren zuverlässig umgesetzt werden.
Installations- und Konfigurationszubehör
Benötigt werden geeignete Leitungen, M8-Kabelschuhe und Sicherungen auf den batterieseitig gespeisten Leitungen. Das USB-Kabel und ein Windows-Rechner sind für die Konfiguration einzuplanen.
Die gemeinsame Masse muss zum Fahrzeugkonzept passen. Für einen galvanisch getrennten Ladekreis ist eine andere Geräteausführung erforderlich.
Hersteller Informationen
VICTRON ENERGY
Victron Energy B.V.
De Paal 35
1351 JG Almere
Niederlande
E-mail: sales@victronenergy.com
http://www.victronenergy.de