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Victron Energy Orion-Tr Smart 12/12-30A – galvanisch isoliertes DC-DC-Ladegerät mit Bluetooth für 12-V-Verbraucherbatterien
Shop-Titel
Victron Energy Orion-Tr Smart 12/12-18A – galvanisch isoliertes DC-DC-Ladegerät mit Bluetooth für 12-V-Batteriesysteme
Kurzbeschreibung
Das Victron Energy Orion-Tr Smart 12/12-18A lädt eine 12-V-Verbraucherbatterie aus einem 12-V-Starter- und Lichtmaschinensystem. Die einstellbare dreistufige Ladekennlinie ermöglicht die Anpassung an geeignete Blei- und Lithiumbatterien. Bluetooth, die VictronConnect App und eine integrierte Motorabschaltungserkennung erleichtern Einrichtung und Betrieb. Die galvanische Trennung erlaubt getrennte Massepotentiale auf Eingangs- und Ausgangsseite. Bei nominaler Ausgangsspannung und 40 °C ist das Gerät für 18 A Dauerausgangsstrom spezifiziert; die Dauerleistung beträgt bei dieser Temperatur 220 W.
Hauptbeschreibung
Das Orion-Tr Smart 12/12-18A übernimmt die geregelte Ladung einer separaten Verbraucherbank während des Motorbetriebs. Es eignet sich für Boote, Reisemobile und andere Anwendungen, bei denen die Spannung der Lichtmaschine nicht unmittelbar zur erforderlichen Ladung der Verbraucherbatterie passt. Die Ladeparameter werden auf die Batterie am Ausgang abgestimmt.
Dreistufige Ladung für die Verbraucherbank
Der Ladebetrieb umfasst Hauptladung, Absorption und Ladeerhaltung. Während der Hauptladung stellt das Gerät den unter den jeweiligen Betriebsbedingungen verfügbaren Ladestrom bereit. Anschließend hält es die eingestellte Absorptionsspannung, bevor es zur Ladeerhaltung übergeht.
Bei Bleibatterien kann die adaptive Absorptionszeit den Ladeverlauf berücksichtigen: Nach geringer Entladung fällt diese Phase kürzer aus als nach einer stärkeren Entladung. Für Lithiumbatterien lässt sich mit einer festen Absorptionszeit arbeiten. Spannungen und Zeiten müssen zu den Vorgaben des Batterieherstellers passen.
Die nominale Ausgangsspannung von 12,2 V ist ein technischer Bezugspunkt für die Leistungsdaten. Im Ladebetrieb richtet sich die tatsächliche Ausgangsspannung nach dem gewählten Ladeprofil.
Motorabschaltungserkennung und Eingangsspannungssperre
Das Ladegerät erkennt anhand konfigurierbarer Spannungsschwellen, ob die Bedingungen für das Laden aus dem Starter- und Lichtmaschinensystem vorliegen. Dadurch kann es den Ladevorgang nach dem Abstellen des Motors beenden und eine weitere Entladung der Starterbatterie vermeiden.
Die Einstellungen lassen sich auf konventionelle oder intelligente Lichtmaschinen abstimmen. Eine zusätzliche Eingangsspannungssperre legt fest, unterhalb welcher Spannung das Laden unterbrochen wird. Bei längeren Leitungen ist der Spannungsabfall bis zum Ladegerät in diese Abstimmung einzubeziehen.
Galvanische Trennung und externe Ladefreigabe
Ein- und Ausgang sind galvanisch getrennt. Die Verbraucherseite kann deshalb mit einem eigenen Massepotential betrieben werden. Damit die Trennung in der gesamten Anlage erhalten bleibt, müssen auch weitere Verbindungen zwischen den Stromkreisen berücksichtigt werden.
Der Remote-Anschluss ermöglicht eine externe Freigabe, beispielsweise über einen Schalter oder ein geeignet angebundenes Batteriemanagementsystem. Bei einem BMS auf der galvanisch getrennten Ausgangsseite ist eine zur Schnittstelle und zum Massekonzept passende Ansteuerung erforderlich.
Einrichtung und Kontrolle über Bluetooth
Über VictronConnect können Ladeparameter, Betriebsmodus und Abschaltschwellen eingestellt werden. Die App zeigt unter anderem Eingangs- und Ausgangsspannung sowie die aktive Ladephase an. Sie unterstützt damit die Inbetriebnahme und die Kontrolle des Betriebszustands.
Eine Messwertanzeige für Eingangs- oder Ausgangsstrom bietet dieses Modell nicht. Ein VE.Direct-Anschluss ist ebenfalls nicht vorhanden. Für eine Erfassung der Batterieströme ist ein separates Messgerät erforderlich.
Stromversorgungsmodus und Einbau
Alternativ zum Ladebetrieb kann eine feste Ausgangsspannung für die Versorgung geeigneter Verbraucher eingestellt werden. Im Stromversorgungsmodus wird keine dreistufige Ladekennlinie durchlaufen.
Das Gerät besitzt Schutzfunktionen gegen Überlastung, Kurzschluss und Übertemperatur. Bei hoher Temperatur wird die Ausgangsleistung reduziert. Die Elektronik ist mit IP43, der Anschlussbereich mit IP22 spezifiziert. Für den Einbau ist ein trockener, belüfteter Montageort mit nach unten gerichteten Leistungsklemmen vorzusehen.
Hersteller Victron Energy
Modell Orion-Tr Smart 12/12-18A
Gerätetyp Galvanisch isoliertes DC-DC-Batterieladegerät
Systemspannung Eingang / Ausgang 12 V / 12 V
Eingangsspannungsbereich 8–17 V DC
Nominale Ausgangsspannung 12,2 V DC
Einstellbereich Ausgangsspannung 10–15 V DC
Dauerausgangsstrom bei nominaler Ausgangsspannung und 40 °C 18 A
Dauerausgangsleistung bei 25 °C 280 W
Dauerausgangsleistung bei 40 °C 220 W
Ausgangsspannungstoleranz ± 0,2 V
Ausgangsrauschen 2 mV RMS
Wirkungsgrad 87 %
Leerlauf-Eingangsstrom < 80 mA
Standby-Strom < 1 mA
Galvanische Isolation 200 V DC zwischen Eingang, Ausgang und Gehäuse
Ladeverfahren Dreistufig: Hauptladung, Absorption, Ladeerhaltung
Batterietypen Geeignete Blei- und Lithiumbatterien bei passender Konfiguration
Alternativer Betriebsmodus Stromversorgung mit fester Ausgangsspannung
Bluetooth Integriert, Konfiguration und Überwachung mit VictronConnect
Stromanzeige in VictronConnect Keine Anzeige des Eingangs- oder Ausgangsstroms
VE.Direct Nicht vorhanden
Motorabschaltungserkennung Vorhanden, konfigurierbar
Eingangsspannungssperre Konfigurierbar
Fernschaltung Remote-Ein/Aus-Anschluss
Betriebstemperaturbereich −20 bis +55 °C
Leistungsreduzierung oberhalb 40 °C 3 % je °C
Schutzart Elektronik IP43
Schutzart Anschlussbereich IP22
DC-Anschlüsse Schraubklemmen, maximal 16 mm²
Abmessungen H × B × T: 130 × 186 × 70 mm
Gewicht 1,3 kg
Für einen moderaten Ladebedarf mit galvanischer Trennung
Die 18-A-Ausführung eignet sich, wenn eine kleinere Verbraucherbank während der Fahrt oder Motorlaufzeit nachgeladen werden soll und eine galvanische Trennung zum Starterstromkreis benötigt wird.
Als unsere Dimensionierungsorientierung gilt ein Ladestrom von etwa 10–20 % der Batteriekapazität. Bei einer Verbraucherbank mit 100 Ah liegt eine 18-A-Ausführung innerhalb dieser Orientierung. Entscheidend bleiben die zulässigen Ladeströme der Batterie und des BMS sowie die tatsächlich verfügbare Lichtmaschinenreserve.
Bei größeren Batteriebänken kann das Gerät ebenfalls eingesetzt werden, sofern der geringere Ladestrom zum Nutzungsprofil passt. Werden regelmäßig größere Energiemengen entnommen und stehen nur kurze Motorlaufzeiten zur Verfügung, sollte eine leistungsstärkere Lösung geprüft werden.
Lichtmaschine und laufende Verbraucher berücksichtigen
Der Ladestrom auf der Ausgangsseite entspricht nicht automatisch dem aufgenommenen Eingangsstrom. Spannungsverhältnis und Umwandlungsverluste beeinflussen die Belastung des Starter- und Lichtmaschinensystems.
Zusätzlich versorgte Verbraucher reduzieren den Strom, der tatsächlich zur Wiederaufladung der Batterie verbleibt. Bei der Auswahl sollten daher Lichtmaschinenreserve, Bordverbrauch und gewünschte Nachladezeit gemeinsam betrachtet werden. Eine bewusst kleinere Ladeleistung kann sinnvoll sein, wenn die Lichtmaschine nur begrenzte Reserven besitzt.
Batterieprofil und BMS aufeinander abstimmen
Bei einer Anlage mit Blei-Starterbatterie und Lithium-Verbraucherbank wird die Ladekennlinie für die Lithiumbatterie am Ausgang eingestellt. Daraus folgt jedoch keine pauschale Freigabe für jede Lithiumbatterie: Ladespannung, zulässiger Strom und temperaturabhängige Ladefreigabe müssen zusammenpassen.
Soll das BMS den Ladevorgang unterbrechen können, ist seine Anbindung an den Remote-Eingang bereits bei der Planung festzulegen. Ein gegebenenfalls erforderliches isoliertes Steuerkabel ist separat einzuplanen.
Platzbedarf und Überwachung
Zusätzlich zur Montagefläche sind Freiräume für Leitungen und Wärmeabfuhr erforderlich. Victron sieht mindestens 10 cm Abstand oberhalb und unterhalb des Geräts vor.
Für die Kontrolle der Ladephase und Spannungen genügt ein kompatibles Mobilgerät mit VictronConnect. Soll auch der tatsächliche Batteriestrom oder Ladezustand erfasst werden, ist ein Batteriemonitor beziehungsweise ein geeigneter Shunt mit Messelektronik sinnvoll. Ein solcher Monitor erfasst am Batterieanschluss den resultierenden Strom aus Verbrauchern und Ladequellen.
- Datenblatt: Orion-Tr Smart DC-DC-Ladegeräte, galvanisch isoliert – Deutsch, PDF
- Bedienungsanleitung: Orion-Tr Smart DC-DC-Ladegerät, isoliert – Deutsch, Online-Handbuch
Keywords
Victron Orion-Tr Smart 12/12-18A, DC-DC-Ladegerät 18 A, Ladebooster 12 V galvanisch isoliert, B2B-Ladegerät Bluetooth, Verbraucherbank laden, Lichtmaschinenladung, VictronConnect, Lithium Ladebooster
Meta-Titel
Victron Orion-Tr Smart 12/12-18A – isolierter Ladebooster
Meta-Beschreibung
Victron Orion-Tr Smart 12/12-18A: isoliertes DC-DC-Ladegerät mit Bluetooth, dreistufiger Ladekennlinie und Motorabschaltungserkennung für 12-V-Verbraucherbatterien.
Meta-Schlüsselwörter
Victron Orion-Tr Smart 12/12-18A, Ladebooster 18 A, DC-DC-Ladegerät 12 V, galvanisch isoliert, Bluetooth Batterieladegerät, B2B-Ladung, VictronConnect
Shop-Titel
Victron Energy Orion-Tr Smart 12/12-30A – galvanisch isoliertes DC-DC-Ladegerät mit Bluetooth für 12-V-Verbraucherbatterien
Kurzbeschreibung
Das Victron Energy Orion-Tr Smart 12/12-30A ermöglicht die geregelte Ladung einer 12-V-Verbraucherbatterie aus einem 12-V-Starter- und Lichtmaschinensystem. Es kombiniert eine programmierbare dreistufige Ladekennlinie mit Bluetooth, Motorabschaltungserkennung und einem Remote-Ein/Aus-Anschluss. Die galvanische Isolation ermöglicht getrennte Massepotentiale zwischen Starter- und Verbraucherseite. Bei nominaler Ausgangsspannung und 40 °C sind 30 A Dauerausgangsstrom spezifiziert; die Dauerleistung beträgt bei dieser Temperatur 360 W.
Hauptbeschreibung
Das Orion-Tr Smart 12/12-30A ist für die kontrollierte Batterieladung in Anlagen mit getrennten Starter- und Verbraucherbanken ausgelegt. Die Ausgangsspannung folgt dem eingestellten Batterieprofil und wird innerhalb der vorgesehenen Betriebsgrenzen unabhängig von Schwankungen der Eingangsspannung geregelt.
Anpassbare Batterieladung während des Motorbetriebs
Die dreistufige Ladekennlinie führt von der Hauptladung über die Absorptionsphase zur Ladeerhaltung. Für geeignete Bleibatterien kann eine adaptive Absorptionszeit verwendet werden. Bei Lithiumbatterien wird mit einer zum Batteriesystem passenden festen Absorptionszeit gearbeitet.
Die Einstellungen erfolgen über VictronConnect. Neben vorgegebenen Batterieprofilen lassen sich individuelle Werte festlegen. Damit können die Ladespannungen und Zeiten auf die Herstelleranforderungen der angeschlossenen Verbraucherbank abgestimmt werden.
Ladeleistung unter realen Einbaubedingungen
Das Datenblatt weist 360 W Dauerleistung bei 40 °C und 430 W bei 25 °C aus. Der angegebene Dauerausgangsstrom von 30 A bezieht sich auf die nominale Ausgangsspannung von 12,2 V bei 40 °C.
Im Ladebetrieb liegt die Spannung abhängig vom Batterieprofil höher. Der tatsächlich verfügbare Ladestrom hängt deshalb auch von Ausgangsspannung, Temperatur und Eingangsversorgung ab. Eine gute Wärmeabfuhr hilft, die verfügbare Leistung bei längeren Ladephasen zu nutzen.
Galvanische Trennung der Stromkreise
Die isolierte Ausführung erlaubt eine getrennte Führung der Minusleitungen von Ein- und Ausgang. Das ist sinnvoll, wenn das Anlagenkonzept eigenständige Massepotentiale für Starter- und Verbraucherseite vorsieht.
Weitere Verbindungen müssen zu diesem Aufbau passen. Wird beispielsweise über ein anderes Gerät eine leitende Verbindung zwischen beiden Minuspotentialen hergestellt, bleibt die geplante Trennung auf Anlagenebene nicht erhalten.
Automatische Erkennung und externe Steuerung
Die Motorabschaltungserkennung wertet die Spannung auf der Eingangsseite aus. Ihre Schwellen und Verzögerungen können an die Lichtmaschine und die Leitungsverhältnisse angepasst werden. Ergänzend verhindert eine konfigurierbare Eingangsspannungssperre den Betrieb unterhalb der gewählten Grenze.
Über Remote-Ein/Aus kann das Ladegerät zusätzlich freigegeben oder abgeschaltet werden. Das ermöglicht einen Bedienplatzschalter oder eine geeignete BMS-Steuerung. Die externe Ansteuerung muss mit dem galvanisch getrennten Aufbau vereinbar sein.
Bluetooth-Überwachung und alternativer Versorgungsbetrieb
VictronConnect zeigt den Ladezustand des Geräts im Sinne der aktiven Ladephase sowie Ein- und Ausgangsspannung an. Die App ermöglicht außerdem die Konfiguration und Firmwareaktualisierung. Eingangs- und Ausgangsstrom werden von diesem Modell nicht als Messwerte angezeigt.
Ein VE.Direct-Anschluss ist nicht vorhanden. Wer eine entsprechende kabelgebundene Systemintegration benötigt, sollte dies bereits bei der Geräteauswahl berücksichtigen.
Alternativ kann das Orion-Tr Smart mit einer festen Ausgangsspannung als DC-Stromversorgung betrieben werden. Die Schutzfunktionen gegen Überlastung, Kurzschluss und Übertemperatur unterstützen den Betrieb; sie ersetzen keine passend dimensionierten Leitungen und Sicherungen.
Hersteller Victron Energy
Modell Orion-Tr Smart 12/12-30A, isoliert
Gerätetyp Galvanisch isoliertes DC-DC-Batterieladegerät
Systemspannung Eingang / Ausgang 12 V / 12 V
Eingangsspannungsbereich 8–17 V DC
Nominale Ausgangsspannung 12,2 V DC
Einstellbereich Ausgangsspannung 10–15 V DC
Dauerausgangsstrom bei nominaler Ausgangsspannung und 40 °C 30 A
Dauerausgangsleistung bei 25 °C 430 W
Dauerausgangsleistung bei 40 °C 360 W
Ausgangsspannungstoleranz ± 0,2 V
Ausgangsrauschen 2 mV RMS
Wirkungsgrad 87 %
Leerlauf-Eingangsstrom < 80 mA
Standby-Strom < 1 mA
Galvanische Isolation 200 V DC zwischen Eingang, Ausgang und Gehäuse
Ladeverfahren Dreistufig: Hauptladung, Absorption, Ladeerhaltung
Batterietypen Geeignete Blei- und Lithiumbatterien bei passender Konfiguration
Alternativer Betriebsmodus Stromversorgung mit fester Ausgangsspannung
Bluetooth Integriert, Konfiguration und Überwachung mit VictronConnect
Stromanzeige in VictronConnect Keine Anzeige des Eingangs- oder Ausgangsstroms
VE.Direct Nicht vorhanden
Motorabschaltungserkennung Vorhanden, konfigurierbar
Eingangsspannungssperre Konfigurierbar
Fernschaltung Remote-Ein/Aus-Anschluss
Betriebstemperaturbereich −20 bis +55 °C
Leistungsreduzierung oberhalb 40 °C 3 % je °C
Schutzart Elektronik IP43
Schutzart Anschlussbereich IP22
DC-Anschlüsse Schraubklemmen, maximal 16 mm²
Abmessungen H × B × T: 130 × 186 × 80 mm
Gewicht 1,8 kg
Für Verbraucherbanken mit entsprechendem Nachladebedarf
Die 30-A-Ausführung eignet sich, wenn eine Verbraucherbank während verfügbarer Motorlaufzeiten eine nennenswerte Nachladung erhalten soll. Als unsere Orientierung zur Dimensionierung gelten etwa 10–20 % der Batteriekapazität als Ladestrom.
Bei einer 200-Ah-Verbraucherbank entspricht dies ungefähr 20–40 A. Das Orion-Tr Smart 12/12-30A liegt mit seiner Stromklasse innerhalb dieser Orientierung. Ob es zum konkreten System passt, hängt zusätzlich von Batterie- und BMS-Freigaben, Bordverbrauch und tatsächlicher Ladeleistung unter den Einbaubedingungen ab.
Eine größere Batterie allein rechtfertigt noch kein größeres Ladegerät. Entscheidend ist, wie viel Energie regelmäßig nachgeladen werden muss und wie lange der Motor dafür läuft.
Isolation nach dem Massekonzept auswählen
Die galvanisch isolierte Ausführung ist passend, wenn Starter- und Verbraucherstromkreis elektrisch getrennte Massepotentiale behalten sollen. Sind beide Minusleitungen ohnehin dauerhaft verbunden, sollte geprüft werden, ob die nicht isolierte Ausführung den Anforderungen genügt.
Die galvanische Trennung ersetzt weder eine geeignete Ladekennlinie noch das Batteriemanagement. Sie betrifft die elektrische Verbindung der Stromkreise und muss mit der übrigen Anlage zusammenpassen.
Anforderungen an Lichtmaschine und Verkabelung
Die Lichtmaschine muss neben der Batterieladung weiterhin Motor- und Bordverbraucher versorgen. Besonders bei niedriger Drehzahl kann die verfügbare Reserve geringer sein als die Nennstromangabe der Lichtmaschine vermuten lässt.
Lange Zuleitungen und ungünstige Verbindungen verursachen Spannungsabfall. Dieser kann sowohl die nutzbare Leistung als auch die Motorabschaltungserkennung beeinflussen. Querschnitt, Leitungsweg und Schwellenwerte sind deshalb gemeinsam abzustimmen.
Wenn eine gezielt einstellbare Begrenzung des Eingangsstroms erforderlich ist, sollte ein Ladegerät mit ausdrücklich dafür vorgesehener Funktion gewählt werden. Bei begrenzter Lichtmaschinenreserve kann auch eine kleinere Leistungsklasse sinnvoll sein.
Installation und ergänzende Messung
Vorzusehen sind geeignete Batterieleitungen, Sicherungen und Sicherungshalter sowie bei Bedarf Komponenten für die externe Ladefreigabe. Das Ladegerät ist senkrecht mit den Anschlüssen nach unten zu montieren; oberhalb und unterhalb sind jeweils mindestens 10 cm für die Kühlung freizuhalten.
Für die Überwachung des tatsächlichen Batteriestroms ist ein separates Messsystem erforderlich. Ein Batteriemonitor kann außerdem helfen, das Verhältnis zwischen täglichem Verbrauch und während der Motorlaufzeit nachgeladener Energie einzuschätzen.
Hersteller Informationen
VICTRON ENERGY
Victron Energy B.V.
De Paal 35
1351 JG Almere
Niederlande
E-mail: sales@victronenergy.com
http://www.victronenergy.de