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Boote und Yachten
Versorgung von Navigation, Kommunikation, Kühlung und Komfortverbrauchern. Dabei berücksichtigen wir die Nutzung während der Fahrt, im Hafen und vor Anker.
Welche Batterie passt zu Ihren Verbrauchern? Wie lassen sich Solar, Landstrom und Lichtmaschine kombinieren? Und welche Komponenten können bei einem Umbau erhalten bleiben? Eine durchdachte Planung beantwortet diese Fragen, bevor Geräte gekauft und Leitungen verlegt werden.
Ferroberlin unterstützt Eigner, Werften und Systemintegratoren bei der Planung von Energieversorgung und Bordelektronik. Gemeinsam stimmen wir den Systemaufbau auf Ihre Nutzung, die vorhandene Installation und mögliche Erweiterungen ab.
Persönliche Beratung: 03362 / 58590 · Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:00 Uhr.
Ein Wochenendboot stellt andere Anforderungen als ein dauerhaft genutztes Hausboot oder ein Wohnmobil, das mehrere Tage ohne Stromanschluss stehen soll. Deshalb beginnen wir mit Ihrem Alltag und den Aufgaben, die die Anlage erfüllen muss.
Versorgung von Navigation, Kommunikation, Kühlung und Komfortverbrauchern. Dabei berücksichtigen wir die Nutzung während der Fahrt, im Hafen und vor Anker.
Abstimmung von Haushaltsverbrauchern, Batteriekapazität und Ladequellen. Verfügbare Solarflächen, Landstrom und die gewünschte Aufenthaltsdauer fließen in das Konzept ein.
Planung für Reisen und freies Stehen. Neben dem Verbrauch betrachten wir Nachlademöglichkeiten, Platz, Gewicht und die vorhandene Fahrzeugelektrik.
Am Anfang steht eine Übersicht Ihrer Verbraucher: Welche Geräte laufen gleichzeitig, wie lange werden sie genutzt und welche Leistungsspitzen treten auf? Daraus lassen sich Energiebedarf und Anforderungen an die Stromversorgung ableiten.
Bei der Auswahl der Batterien und Batteriesysteme betrachten wir neben Spannung und Kapazität auch nutzbare Energie, zulässige Ströme, Einbaubedingungen und vorhandene Ladetechnik.
Für eine Lithiumumrüstung prüfen wir außerdem das passende Batteriemanagement sowie die Abstimmung der Lade- und Schutzfunktionen. Je nach Projekt planen wir Anlagen mit 12, 24 oder 48 Volt und gegebenenfalls mehreren Spannungsebenen.
Wie wird die verbrauchte Energie wieder nachgeladen? Wir betrachten Landstrom, Solar, Lichtmaschine und gegebenenfalls Generator gemeinsam und stimmen die Ladeleistung auf Batterie und Nutzung ab.
Dazu gehören passende Batterieladegeräte, B2B-Ladegeräte und Solarladeregler. Sollen 230-V-Verbraucher aus der Batterie versorgt werden, beziehen wir auch Wechselrichter/Ladegeräte in das Konzept ein.
Neben den Geräteleistungen betrachten wir die Betriebsbedingungen: Wie lange steht ein externer Stromanschluss zur Verfügung? Wie häufig wird gefahren? Welche Solarfläche ist nutzbar und welche Verbraucher müssen gleichzeitig laufen?
Konkrete Beispiele zum Aufbau mit Victron Komponenten finden Sie auf unserer Beratungsseite zu Victron Energiesystemen für Boote, Hausboote und Wohnmobile.
Eine übersichtliche Stromverteilung beginnt mit der Zuordnung der Verbraucher. Beleuchtung, Kühlung, Pumpen und Navigation sollen nachvollziehbar angeschlossen und passend abgesichert werden. Auch Reserven für spätere Erweiterungen können dabei berücksichtigt werden.
Für eine Verteilung mit einzelnen Flachsicherungen ist beispielsweise der BlueSea 5026 ASM 12 Sicherungsverteiler mit Minusschiene ein möglicher Baustein. Er bietet Platz für bis zu zwölf abgesicherte Stromkreise. Bei der Planung prüfen wir neben der Anzahl der Abgänge auch die zulässige Belastung, die Zuleitung und die Absicherung der einzelnen Leitungen.
Sollen Verbraucher über ein zentrales Bedienpanel geschaltet werden, kann ein Stromkreisverteiler wie der Philippi STV 108 mit acht Sicherungsautomaten infrage kommen. Welche Ausführung passt, hängt von den Verbraucherströmen, der gewünschten Bedienung und dem verfügbaren Einbauplatz ab.
Weitere Lösungen finden Sie in den Bereichen DC-Stromverteilung und Absicherung sowie Schalter und Stromkreisverteilung.
Welche Teile der Anlage sollen gemeinsam abgeschaltet werden können und welche Verbraucher benötigen eine gesonderte Versorgung? Diese Fragen klären wir bereits beim Aufbau des Schaltkonzepts.
Ein BlueSea 6006 Batteriehauptschalter ist ein Beispiel für die Ein-/Aus-Schaltung eines einzelnen Stromkreises. Bei der Auswahl betrachten wir Betriebsspannung, Dauer- und kurzzeitige Belastungen sowie Einbauort und Anschlussmöglichkeiten.
Wenn zwei getrennte Stromkreise gleichzeitig geschaltet werden sollen, kann eine andere Schalterausführung wie der BlueSea 6010 mit zwei Schaltkreisen relevant sein. Welche Verschaltung sinnvoll ist, ergibt sich aus dem konkreten Anlagenaufbau.
Zur Auswahl der Geräte gehört die Planung ihrer Verbindungen. Wir berücksichtigen Strombelastung, Leitungslänge, Spannungsabfall, Verlegebedingungen und die erforderliche Absicherung.
Passende Kabel, Stecker und Installationsmaterialien werden deshalb gemeinsam mit den Geräten ausgewählt. Auch die Zugänglichkeit von Anschlüssen und Verteilern sowie eine nachvollziehbare Kennzeichnung fließen in das Konzept ein.
Bei Anlagen mit externer Wechselstromversorgung betrachten wir den Landstromanschluss, die angeschlossenen Verbraucher und die erforderlichen Schutzmaßnahmen. Die Anforderungen der jeweiligen Anwendung werden bei der Planung berücksichtigt.
Die Anlage soll nicht nur funktionieren, sondern sich auch verständlich bedienen und überwachen lassen. Deshalb klären wir, welche Anzeigen am Bedienplatz benötigt werden und welche Informationen für Betrieb und Diagnose hilfreich sind.
Eine mögliche Kombination aus Stromkreisverteilung und Überwachung bietet beispielsweise der Philippi STV 254-2p mit Systemmonitor PSM3. Bei einem solchen Konzept werden die Verbraucherabgänge und die erforderlichen Messkomponenten gemeinsam geplant.
Welche Batterie-, Tank- oder weiteren Systemdaten erfasst werden können, hängt von den eingebundenen Messgeräten und Sensoren ab. Weitere Komponenten finden Sie unter Batterieüberwachung und Systemüberwachung und Kommunikation.
Bei Booten gehören zur Planung auch Stromversorgung, Einbau und Vernetzung der Navigationselektronik. Wir berücksichtigen vorhandene Geräte, die gewünschten Funktionen und mögliche Erweiterungen.
Bei einem Kartenplotter wie dem Raymarine Axiom2 9″ RV betrachten wir beispielsweise die Position am Steuerstand, die Leitungswege und die Einbindung kompatibler Instrumente und Sensoren. Für die geplanten Sonarfunktionen müssen außerdem Geberauswahl und Geberinstallation passen.
Sollen AIS-Geräte, Autopiloten oder Radarantennen ergänzt werden, prüfen wir die jeweils erforderlichen Datenverbindungen und die Gerätekompatibilität.
Bei NMEA2000-, SeaTalkng- und Ethernet-Verbindungen wird berücksichtigt, welche Aufgaben das jeweilige Netz übernimmt und welche Anschlüsse oder Adapter erforderlich sind. Mehr erfahren Sie auf unserer Seite Radar und Navigation.
Nicht jedes Projekt beginnt mit einer vollständig neuen Installation. Häufig sollen einzelne Bereiche verbessert, zusätzliche Verbraucher eingebunden oder neue Ladequellen ergänzt werden.
Wir betrachten den vorhandenen Aufbau und klären, welche Komponenten weiter genutzt werden können. Bereits bekannte Probleme und erkennbare Grenzen der Anlage fließen ebenso ein wie geplante spätere Erweiterungen.
Wenn zunächst eine Störung eingegrenzt werden muss, finden Sie weitere Informationen unter Fehlersuche und Diagnose der Bordelektrik.
Mit diesen Angaben können wir Ihr Vorhaben besser einordnen:
Auf dieser Grundlage besprechen wir die nächsten Schritte und den gewünschten Planungsumfang. Dazu können je nach Vereinbarung Systemkonzepte, Komponentenauswahl, Schaltpläne und Installationsunterlagen gehören.
Ein nachvollziehbarer Systemaufbau erleichtert Beschaffung, Installation und spätere Wartung. Ob Sie selbst umsetzen, mit einer Werft zusammenarbeiten oder Unterstützung durch unser Team wünschen: Den Leistungsumfang stimmen wir auf Ihr Projekt ab.
Informationen zur praktischen Umsetzung finden Sie unter Installation der Bordelektrik.
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